26. April 2017

Risikomanagement

Was ist Risikomanagement

In seiner Basisform bedeutet Risikomanagement am Devisenmarkt Positionen zu begrenzen, die das Konto des Traders bedrohen. In der Praxis bedeutet das, dass man die Trades identifiziert , die für die eigenen Ziele am meisten angemessen sind, wie auch das Risiko/Chancen-Verhältnis, das man bereit ist zu akzeptieren, und sicherzustellen, dass man eine schlüssige Ausstiegsstrategie hat, für den Fall, dass der Trade nicht wie erwartet verläuft.

Über ein Chancen/Ertragsverhältnis für seine Trades zu entscheiden geht weit darüber hinaus wie viel man bereit ist in eine einzelne Position zu investieren. Das bedeutet auch Positionsgrößen bei Trades zu minimieren, wo die offene Position eine unerwartete Richtungsänderung annimmt. Den richtigen Trade genau zu identifizieren setzt Kenntnisse im Bereich Marktanalyse voraus, technisch wie auch fundamental. Technische Analyse macht es deutlich einfacher die mögliche Volatilität eines Trades festzustellen, bevor man ihn eingeht, wie auch die zu erwartende Richtung des Trades. Fundamentalanalyse hilft ihnen bei bevorstehenden News-Ereignissen, die evtl. ihren Trade beeinflussen können.

Im nächsten Schritt des Risikomanagements, nachdem man entschieden hat welche Position man öffnet, ist es die Ausstiegspunkte bei einem Trade zu identifizieren, unabhängig davon ob Gewinn oder Verlust. Im nächsten Abschnitt kümmern wir uns darum, wie man angemessen Stop Loss-Orders und Gewinnmitnahmen anwendet.

Kontrolle über Ihre Trades: Stop Loss und Gewinnmitnahmen

Obwohl es eine der effektivsten Wege ist Risiken im Devisenhandel zu managen, ist die Anzahl der Devisentrader (besonders Anfänger), die ohne Stops und ohne Gewinnmitnahmen arbeiten, schockierend hoch. In einer Welt, wo extreme Marktschwankungen plötzlich ohne Grund auftreten können, ist das Voreinstellen von fest definierten Exit Punkte einer der einfachsten und effektivsten Wege ihr Kapital zu sichern um eine lange Trader Karriere haben zu können.

Ganz einfach: Ein Stop Loss ist genau das, was der Name aussagt; nämlich ein exakter Preispunkt, wo eine Verlustposition automatisch ausgestoppt und geschlossen wird. Mit Stop Loss-Orders können Trader schon vor dem Schließen einer Position bestimmen, wie viel ihrer Margin bzw. wie viele Pips sie maximal bereit sind zu verlieren. Erfahrene Trader, die sich gut mit technischer Analyse auskennen, benutzen Stop Loss-Orders auch an bestimmten Punkten, wo sie glauben, dass ein Markt seinen laufenden Trend fortsetzt, anstatt zu drehen – wodurch die Position noch tiefer in die Verlustzone rutscht.

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